Lueneburg
Kündigung
Kündigungsfristen
Abmahnung
 

Schützen Sie Ihre Existenzgrundlage ...

In der heutigen, schnell-lebigen Zeit ist die Sicherung des Arbeitsplatzes wichtiger denn je. Eine Kündigung wird schneller ausgesprochen als die meisten erwarten würden - die persönlichen, sozialen und finanziellen Konsequenzen sind oft unvorhersehbar. IOn Lüneburg und Umgebung sind wir für Sie da. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns, Ihre Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht.

Nutzen Sie den durch das Arbeitsrecht gegebenen Schutz gegen nicht gerechtfertigte oder voreilige Kündigungen, Abmahnungen oder sonstige Repressalien (Mobbing) in vollem Umfang?

Ohne kompetente anwaltliche Hilfe wohl kaum. So hat der Betroffene nach Zugang des Kündigungsschreibens maximal 3 Wochen Zeit, um bei dem für Lüneburg zuständigen Arbeitsgericht eine Kündigungsschutzklage zu erheben. Es laufen jedoch im Arbeitsrecht auch noch Fristen von wenigen Tagen, so dass schnelles Handeln geboten ist - versäumen Sie nicht, sich alsbald an uns zu wenden. Das Verstreichenlassen dieser Frist kann existenzgefährdend sein.

Wir sind Ihr Rettungsanker im Arbeitsrecht ...

ACHTUNG! Wenn Ihnen gekündigt wurde, beachten Sie unbedingt unsere Tipps in der nächsten Rubrik (rechts im Menü auswählen). Wichtig: IMMER SOFORT HANDELN UND NICHT WARTEN.

Wie muss ich mich im Kündigungsfall verhalten?

Verpassen Sie keine Fristen und vereinbaren Sie sofort einen Termin (Rufen Sie an unter 04131 22 15 494 oder nutzen Sie unser Kontaktformular und kommen Sie zum vereinbarten Termin in unsere Kanzlei in Lueneburg. In dringenden Ausnahmefällen kommen wir auch zu Ihnen.

Es ist verständlich, dass Ihnen etliche Fragen durch den Kopf schwirren, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber unerwartet eine Kündigung überreicht.

Dennoch sollten Sie sich nun nicht die Zeit nehmen, sich erst einmal von dem Schock zu erholen – unverzüglicher Handlungsbedarf ist geboten! So sollten Sie bestenfalls am Tag des Kündigungserhalts zwei Dinge tun:

  1. 1. So schnell wie irgend möglich einen Termin mit einem auf das Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt vereinbaren. Es gibt einige Fristen im Kündigungsfall, die unmittelbar, sprich innerhalb weniger Tage nach dem Erhalt einer Kündigung anwaltlich geprüft werden müssen, um etwaige Schritte zu veranlassen, dazu zählen z.B. Fragen bezüglich gewisser Formalien, die eine formwirksame Kündigung bedingen. Sofern es Ihnen nicht möglich ist, unverzüglich einen Anwalt aufzusuchen, beachten Sie bitte unbedingt, dass Ihnen nach Erhalt der Kündigung lediglich 3 Wochen bleiben, um vor dem Arbeitgericht Klage gegen die Kündigung zu erheben! Der Rechtsanwalt wird Ihnen dabei helfen, die richtige Vorgehensweise einzuleiten und Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn sicherlich werden sich für Sie wichtige Fragen aufwerfen, wie es beispielsweise um die Fortzahlung Ihres Gehalts und Ihrer Chancen in einem Prozess oder um den Bezug von Arbeitslosengeld steht.
     
  2. 2. Melden Sie sich sodann bei Ihrem zuständigen Arbeitsamt. Es mag Ihnen angesichts der plötzlichen Kündigung und der gegenwärtig noch bestehenden Beschäftigung im Unternehmen fremd erscheinen, sich nun bereits um einen neuen Arbeitsplatz zu bemühen, aber es ist unabdingbar, sich zeitnah bei der Bundesagentur der Arbeit einzufinden. Sollten Sie versäumen, sich arbeitslos zu melden, werden Sie empfindliche Abzüge in Hinblick auf Ihr Arbeitslosengeldanspruchs treffen!
     

Welche Informationen braucht mein Anwalt, um meine Kündigung auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen?

Um sich einen möglichst vollständigen Überblick hinsichtlich Ihres Arbeitsverhältnisses verschaffen zu können – dies bedeutet, nicht ausschließlich das umfängliche Wissen um Ihre arbeitvertraglichen Grundlagen, sondern auch die „Rahmendaten“ Ihres Arbeitgebers – benötigt er folgende Unterlagen und Informationen zur rechtlichen Beurteilung Ihrer Lage:

1. Der Arbeitsvertrag

Um die Wirksamkeit Ihrer Kündigung und der darin aufgeführten Fristberechnung rechtlich prüfen zu können, ist der Arbeitvertrag gewissermaßen das "A und O". Bringen Sie diesen daher unbedingt zum Besprechungstermin mit und sollten Sie bei dem gleichen Arbeitgeber ebenso einen weiteren Vertrag unterzeichnet haben oder gab es bereits bei Ihrem Unternehmen einen Verkauf, eine Übernahme oder Fusion, so führen Sie bitte auch jegliche anderen Verträge (Arbeitsvertrag, Änderungsvertrag oder sonstige Vereinbarungen, die mit Ihrem Arbeitgeber schriftlich vereinbart wurden) mit sich.

2. Die Kündigungserklärung/en im Original

Ihr Anwalt benötigt sämtliche Ihnen übereichten Kündigungen im Original, um zu überprüfen, ob Ihr Arbeitgeber in Zuge der Kündigung alle Formalien wirksam einhielt. Daher bringen Sie bitte alle vorhandenen Unterlagen zum Besprechungstermin mit, einschließlich Briefumschlag bzw. Briefumschläge.

3. Gehaltsabrechnungen

Um sich einen Überblick hinsichtlich des regelmäßig gezahlten Gehalts, aller Zulagen inbegriffen, eventuell regelmäßig angefallener Überstunden u.ä. verschaffen zu können, führen Sie bitte sofern möglich die letzten vier Monats-Gehaltsabrechnungen mit sich, wenn Sie zum Besprechungstermin kommen.

4. Abmahnungen (wenn vorhanden)

Auch wenn Ihrer Kündigungserklärung kein Grund oder auch ein anderer Grund aufgeführt wurde, wäre es möglich, dass Ihr Arbeitgeber versucht, als Begründung für die Kündigung angebliches Fehlverhalten anzuführen. Daher ist es für Ihren Anwalt wichtig, davon Kenntnis zu nehmen, was Ihr Arbeitgeber womöglich "in der Hinterhand" halten könnte. Daher bringen Sie bitte alle Ihnen womöglich in der Vergangenheit übergebenen Abmahnungen zum Besprechungstermin mit sich, selbst dann, wenn Sie diese vor geraumer Zeit entgegennahmen.

5. Liste mit Namen der Kollegen/innen

Es könnte für Ihren Anwalt wichtig sein, darüber Bescheid zu wissen, welche Anzahl von Mitarbeitern in Ihrem Unternehmen tätig ist, Ihre wöchentliche Stundenzahl, seit wann Sie Ihre Arbeit im Unternehmen ausüben usw. Listen Sie die Nahmen Ihrer Kollegen (sofern Sie nicht in einem „Großbetrieb“ angestellt sind) für den Besprechungstermin vorläufig auf.

6. Anhörungsprotokolle des Betriebsrats (wenn vorhanden)

Sollte es in Ihrem Unternehmen einen Betriebsrat geben, der womöglich vor Ausspruch der Kündigung arbeitgeberseitig angehört wurde, bitten Sie diesen um die Aushändigung einer Kopie der Anhörungsunterlagen.

TIPP !!

Zu dem Besprechungstermin mit Ihrem Anwalt sollten Sie nach Möglichkeit sämtlichen Schriftverkehr, der zusammenhängend mit Ihrem Arbeitsverhältnis ablief und jegliche Schriftstücke, die Ihnen von Arbeitgeberseite zugingen mitbringen. Hiermit ersparen Sie Ihrem Anwalt etwaiges Nachfordern einzelner Dokumente und sich selbst unnötige Wege.

Nichtsdestotrotz zögern Sie die Vereinbarung eines Besprechungstermins nicht heraus, weil Sie womöglich nicht gleich alle relevanten Unterlagen finden – Schnelligkeit geht vor Vollständigkeit!

Kündigungsschutz sofort!
Rufen Sie uns jetzt an unter unserer Telefonnumer       04131 22 15 494    
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